Wir haben uns zwei neue Spielzeuge zugelegt: einen Schleifstein und ein japanisches Nakiri-Messer von Shan Zu.
Ich war schon lange auf der Suche nach einem neuen Messer. Auf die Klingenart hatte ich mich bereits vor längerer Zeit festgelegt: Es sollte ein japanisches Nakiri-Kochmesser sein. Schwergefallen ist mir hingegen, mich auf einen Hersteller festzulegen. Ich wollte kein Vermögen für eine Messerart ausgeben, die ich selbst noch nie benutzt hatte, aber von der Qualität her sollte es auch nicht zu billig sein. Also schaute ich schon lange im amerikanischen Warenhaus nach und entschied mich dann immer wieder gegen einen Kauf.
Doch diesmal war ich überzeugt, ein Messer für mich zu finden, und sollte recht behalten. Ich fand das Nakiri-Messer der Firma Shan Zu. Noch nie von Shan Zu gehört? Ich auch nicht! Aber die Anzeige machte einen guten Eindruck, und die Bewertungen waren durchweg positiv.
Das Messer besteht aus deutschem Edelstahl und hat eine 16,5 cm lange Klinge. Auf den Bildern machte es wirklich einen guten Eindruck – und das bei einem Preis von gerade einmal 29,99 Euro.
UND NOCH EIN SCHLEIFSTEIN DAZU!
Als ich das neue Messer erst einmal im Warenkorb hatte, dachte ich darüber nach, endlich auch einen Schleifstein zu bestellen.
Im letzten Video wurde ich gerade wieder darauf hingewiesen, dass man das Messer nicht über das Brett ziehen sollte, weil es sonst stumpf wird. Ich weiß das selbst, aber ich bekomme es einfach nicht in den Kopf; immer wieder denke ich nicht daran. Wenn man etwas nicht verhindern kann, sollte man wenigstens den Fehler korrigieren können, und deshalb habe ich auch gleich noch den Schleifstein von Shan Zu bestellt.
Der Schleifstein hat zwei Körnungen: eine Körnung von 1000 zum Schleifen und eine von 6000 zum Polieren. Der Schleifstein sollte vor dem Gebrauch jeweils fünf Minuten in ein Wasserbad gelegt werden, damit er sich mit Wasser vollsaugen kann. Für festen Halt sorgt eine Gummihalterung auf der Unterseite, und damit im richtigen Winkel geschliffen wird, ist eine Schleifhilfe dabei.
Es ist auch so verlockend, wenn Amazon „Wird oft zusammen gekauft“ anzeigt – dann wird das wohl stimmen. Also ab in den Einkaufswagen und endlich den Bestellknopf drücken. Einen Tag später waren mein Schleifstein und mein Nakiri-Messer von Shan Zu schon da.
GELIEFERT UND GETESTET
Wie bei Amazon üblich war die Ware bereits am nächsten Tag da, ausgepackt und losgelegt.
Das Messer wird in einem Karton mit Magnetverschluss geliefert. Das macht sofort einen guten Eindruck. Das Messer selbst sieht wie auf dem Bild aus, der Griff fühlt sich hochwertig an und ist hervorragend verarbeitet, und die Klinge hat ein angenehmes Gewicht. Offenbar wurde alles richtig gemacht.
Der Schleifstein ist sicher verpackt und fühlt sich nach dem Auspacken sehr hochwertig an. Die Holzfüße und das Anti-Rutsch-Gummi sehen gut aus und sind gut verarbeitet.
Es sieht wirklich alles top aus und fühlt sich hochwertig an.
WAS BEDEUTET NAKIRI?
Wörtlich übersetzt heißt Nakiri „Blattschneider“ und ist somit eher für Gemüse gedacht. Mit der Klinge lässt sich Gemüse einfach zerkleinern und anschließend dank der Klingenhöhe schnell aufnehmen. Das Arbeiten mit dem Messer ist so angenehm, dass es inzwischen als Allzweckmesser verwendet wird, und so wird es auch bei uns für Fleisch genutzt werden.
UPDATE
Man kennt das ja: Wenn man eine Firma nicht kennt, kauft man zunächst günstig und anschließend die Produkte, die etwas mehr kosten. So haben wir es jetzt auch gemacht. Das Nakiri hat uns im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis so begeistert, dass wir noch ein Damaststahl-Küchenmesser dazu bestellt haben.
Die Optik: Man merkt, dass man ein höherwertiges Produkt in der Hand hält. Das Messer ist etwas schwerer als das Nakiri, und der Griff fühlt sich besser an. Am Griffende ist das Logo nicht eingeätzt, sondern eingraviert. Die Verarbeitung des Griffs scheint noch etwas besser zu sein als bei den preiswerten Produkten. Die Klinge sieht mit den kleinen Rosenverzierungen toll aus.
Die Qualität: Das Messer ist bereits vorgeschärft und kann sofort verwendet werden. Das Messer liegt gut in der Hand (ich würde meine Hände als normal groß bezeichnen) und schneidet fantastisch.
Das Messer ist vom Hersteller mit einem Winkel von 15 ° geschliffen und somit kann bei der Klinge die Schleifhilfe des Schleifsteins genutzt werden, da die Hilfe auf 15° ausgelegt ist.
FAZIT
Nachdem Mahika letztes Jahr ihr erstes Kochmesser erhalten hat, war ich dieses Jahr wieder an der Reihe. Die ersten Tests haben mächtig Spaß gemacht, und ich kann es kaum erwarten, damit richtig zu arbeiten. Für gerade einmal 30 Euro habe ich ein Top-Messer gekauft, mit dem man richtig gut arbeiten kann. Schaut einfach in unsere kommenden Videos, dort werdet ihr es jetzt öfter sehen.
So, nun haben wir also nicht nur einen Schleifstein und ein Nakiri-Messer von SHAN ZU, sondern auch ein Damast-Kochmesser. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat uns vollständig überzeugt. Sollte sich unsere Meinung während der täglichen Nutzung ändern, werden wir es hier bekannt geben.
Kommentare (0)
Für diesen Artikel gibt es keine Kommentare. Hinterlassen Sie als Erste:r eine Nachricht!